@Eisy hat bereits im Jahr 2011 die Linkresearchtools beschrieben, danke für die Inspiration, ich bin noch einen kleinen Schritt weitergegangen …
Das neue SERP Research Tool ist bei dem Finden von potentiallen Linkquellen behilflich. Früher musste man noch von Hand sämtliche Url in eine Liste kopieren und hieraus die SERPDominator herausfinden. Die Linkresearchtools mit dem SERP Modul leisten hier schon sehr sehr viel Hilfe und sind aus dem tagtäglichen Gebrauch nicht mehr wegzudenken. Damit das ganze Beispiel nicht zu lange dauert verwende ich für mein Blog zum Thema Linkaufbau nicht die 20 erlaubten Keywords, sondern ein paar wenig – ich denke die … Ergebnisse sollten zunächst ausreichen.
Den SERP Report erstellen
Im oberen Eingabe Feld “Ihre Domain” des SERP Research Tool gibt man zunächst seine eigene Domain ein. Ich habe hier meine Symlink.de Domain mit dem vorgestellten www. genommen, es kann natürlich auch nur die Domain.de (=ccTLD) verwendet werden. Ich gebe aber komischerweise immer das www bei solchen Reports mit ein, da ich in der Vergangenheit immer auf den Subdomains immer ein paar andere Tests oder Foren oder Ähnliches betrieben habe.
Eingabe der Keywords
Darunter findet man das Feld in dem man seine Keywords eingeben kann. In diesem Feld muss man zeilenweise seine Keywords eingeben und nach 20 Zeilen ist Schluss. Derzeit werden nicht mehr als 20 Keywords zugelassen. Bei dem Output an Daten reichen aber in der Regel diese 20 Keywords auch aus. Mehr bringt zwar mehr, aber hier würde dich bestimmt das “mehr” an Informationen erschlagen und definitiv überfordern. Wie gesagt, jedes Keyword in eine Zeile – es können auch Keywordcluster als Keywords verwendet werden sofern sie in einer Zeile stehen. Neue Zeile neues Keyword. Ich habe hier in diesem Fall nur eine Hand voll Keywords verwendet, damit es hoffentlich schneller geht. Meine Keywords für diesen Test waren
- Linkaufbau
- Linkbuilding
- Linkpopularität
- Sasa Ebach
- organischer Linkaufbau
- sauberer Linkaufbau
- organic Linkbuilding
Ich denke das sollte für einen ersten Feldversuch ausreichen. Wie gesagt, ihr könnt immer nur 20 Keywords eingeben und bekommt einen Haufen an Ergebnissen. Manchmal ist weniger in Wirklichkeit mehr !
Was darf es denn sein?
Das ware es aber noch lange nicht. Jetzt kommen die Auswahlmöglichkeiten für die Zeiträume, die Suchmaschinen und Suchergebnisse und Sprache. Hierbei wähle ich den Zeitraum im letzten Monat, da mir für meine Arbeit “tote” Blogs von vor 3 Jahren nicht wirklich weiterhelfen. Das ganze für die Suchmaschine Google.de – Alle Suchergebnisse und in deutscher Sprache. Damit wäre dieser Punkt auch abgehandelt.
LRT SEO Metriken
Die Auswahl der Metriken ist einfach eine Wucht. Alleine der Anblick lässt einen erschauern, wenn man diese gesamte Palette an
Auswahlmöglichkeiten erblickt. Aber vorsicht, für einzelne Metriken benötigen die Linkresearchtools API Zugriff der einzelnen Dienste auf die zugegriffen werden sollen. So bietet es sich bei der Auswahl der SEOMOZ Daten an, zugriff auf die SEOMoz API zu haben und die entsprechenden API-Keys in den LRT’s zu hinterlegen. Wie und wo das dann schlussendlich gemacht wird beschreibe ich im Bereich der Linkresearchtools Einstellungen zu einem anderen Zeitpunkt. Die Basis Metriken sollten definitiv für diesen Test ausreichend sein – alle Linkresearchtools Metriken werden wir noch genauer erläutern. Wer allerdings nicht so lange warten kann und will, der kann sich mit einem Klick hinter den Namen der Metrik behelfen, dort befinden sich kurze Erklärungen. Ich habe mich an dieser Stelle jetzt für die Basis-SEO-Daten, SEOmoz-Metriken und die Sistrix-Metriken entschieden. Zu beachten wäre hier allerdings, dass bei der Verarbeitungsgeschwindigkeite im unteren Bereich der Screenshots ein von rot nach grün farblich weselnder Balken zu sehen ist – je mehr Metriken verwendet werden desto länger dauert der Report. Wir sind mit unserem Report noch im “grünen” Bereich.
Gib mir einen Namen oder einen Titel
Nein hier ist nicht der Doktor Titel gemeint und auch kein anderer Schweinskram. Dem Report kann man einen sprechenden Namen verpassen, damit man ihn in der Fülle von hunderten Reports wieder finden kann. Ich verwende hier in der Regel die Domain aus dem Titel und das dazu gehörige Datum, damit ich auch sofort weiss wie alt der Report ist.
Danach muss man eigentlich nur noch auf Report starten drücken und kurz abwarten bis der Report erfolgreich beendet wurde.
Start und Ende des SERP Research Reports
Auf der Startseite finden wir oben rechts den Button Reporte, in diesem Bereich findet sich kurz nach dem Starten des Reports eine Anzeige mit Status, Datum und Bearbeitungszustand des Reports und der voraussichtlichen Dauer.
Auswertung des SERP Reports
Der SERP Report hat 52 Minuten und 11 Sekunden gedauert und hat insgesamt 921 Url’s gefunden, die als potentielle Linkpartner in Betracht kommen könnten.
Der Report hat im Kopf der Seite noch einmal die von uns eigegebenen Suchparameter als Zusammenfassung aufgelistet. Hierbei ist es sinnvoll vor einer Bearbeitung diese Informationen noch einmal zu prüfen. Mir ist es bereits passiert, dass ich Google.com und Englisch als Vorgaben eingestellt hatte und “überwiegend” Linkverzeichnisse und SPAM Links gelistet bekommen habe. Das ist definitiv nicht das was ich suche.
Über Minimieren bzw. Maximieren können wir die Anzeige des Outputs vergrößern oder verkleinern. Da ich mich auf ein paar wichtige Metriken konzentrieren werde, blende ich die nicht relevanten Metriken für mich aus.
Zunächst zeige ich euch den kompletten Umfang der Ausgabe, damit ihr Eure Metriken selbst suchen könnt. Auch hier gilt, wenn ihr mehr Metriken bei der Erstellung des Reports definiert, dann bekommt ihr auch mehr angezeigt. Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, bei der Erstellungen 8 Metriken auszuwählen, einen langsamen Report zu erstellen und dann wieder die unsinnigen Metriken auszublenden. Überlegt Euch vorher was ihr benötigt, um die Auwahlentscheidung zu treffen.
Bei anderen Reports hängen die verbrauchten Credits auch an der Anzahl der gewählten Metriken – ganz schnell merkt ihr das beim CLA (Competitive Landscape Analyzer).
Im darunter liegenden Details Bereich bekommen wir nun unsere Ergebnisse, Keywords und die gewählten Metriken angezeigt. Ich habe zuvor schon die Maximieren Funktion gedrückt, so dass jetzt “nur” die Ergebnissliste zu minimieren ist.
Obwohl ich aber nicht sehr viele Metriken gewählt habe, passt es bei meinem Mac Book Pro 15” nicht auf den gesamten Screen.
Und der zweite Teil des Report Screen.
Für mich interessant sind heute die letzten 5 Spalten des Reports. Hier insbesondere der MozRank Domain, MozAuth Page, MozAuth Domain, SistrixIdx und für mich zur weiteren Bewertung die Top und Flop Daumen. Euch muss jetzt nicht schwindelig werden bei den Abkürzungen oder den Namen ich werde unter den Metrikerläuterungen immer die verwendeten Metriken erläutern und entsprechende Quellen dazu posten. So sollten dann von mal zu mal alle wichtigen Metriken erklärt werden.
Das Ausblenden von nicht benötigten Spalten
Über Spalten ausblenden, könnt ihr die für Euch nützlichen Report so verschönern, dass er für euch brauchbar ist. Damit ihr Euch nicht wundert warum so wenig Daten angezeigt werden – was bei den LRT schon sehr selten ist – wird unterhalb der Details angezeigt, welche Spalten versteckt wurden. So kann ich mir dann schnell meine 671 Zielseiten anschauen und eine Bewertung anhand der mir vorliegenden Daten mit dem Daumen vergeben. Die guten ins Töpfchen und die schlechten am besten gleich in die Tonne.
Welches natürlich die guten oder die schlechten sind kann ich auf diesen 1. Blick nicht sehen. Aber ich habe Indikatoren, die mir sagen, diese Seite sollte man sich live im Internet anschauen.
So fällt vielleicht der erste Eintrag in der Liste auf – “orangischer Linkaufbau” MozRank Domain 4.36, MozAuth Domain 42.75 und einem Sistrix Sichtbarkeitsindex (= SistrixIdx) von 0.16 – brauchbar oder nicht – Seite anschauen und Linkbewerten. Nach einer Weile seht ihr aber auch auf den ersten Blick, ob sich der Klick auf die Url lohnen wird.
Wem diese Informationen noch nicht ausreichen, der kann mit der Maus über das Feld (roter Kreis) fahren und bekommt ein + Zeichen angezeigt. Mit eine Klick öffnet sich ein weiteres Unterfenster, dort können basierend auf der Domain noch weitere Reports erstellt werden.
Die Ergebniss Url kann dann mit weiteren Tools aus dem Linkresearchtool Paket genauer untersucht werden. Gerade die genauere Betrachtung des BackLinkProfiler ( BLP) oder das Strongest Sub Pages Tool können direkt aus diesem Fenster generiert werden. Direkt darunter befindet sich eines meiner Lieblingsfelder (roter Pfeil) zu Favoriten hinzufügen, das Einkaufswagensymbol ist hier sehr angebracht, wobei wir keine Links kaufen wollen ;-p
Danach geht’s eigentlich ganz schnell mit dem Linkaufbau. Fragen, Fragen, Fragen und das am besten für alle anstehenden Linkpartnerschaften. Wichtig in diesem Zusammenhang wäre auch die Tatsache, dass über Exportierte gefilterte Daten als CSV/XLS unsere Ergebniss-Sets in eine CSV oder Excel Datei exportiert werden können. Die Weiterbearbeitung mit EXCEL ist also möglich.
Mein Wunsch zum SERP Research Tool
Ich würde mir wünschen, dass ich die Ausgaben mehrerer Reports in eine Excelliste exportieren könnte, um dann schlussendlich nur noch eine Liste zu haben. Derzeit muss ich mich durch mehrere Listen mit tausenden von Ergebnissen wühlen und doppelte Urls streichen bzw. mit Excel ausblenden oder löschen. Das kostet natürlich wieder Zeit.
Fazit zu den SERP Research Tool
Ein wahnsinnige Arbeitserleichterung für alle die aktiv “echten” Linkaufbau machen wollen. Das SERP Research Tool läuft rund ist von echten Linkbuildern entwickelt worden – die wissen wo dem Linkbuilder der Schuh drückt. Auch wenn man von Linkquellenanalyse bisher keine Ahnung hatte, damit gelingt der Einstieg schnell und effektiv.
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